Betrüger hassen diesen Trick

Internetsicherheit

Statt gemütlichem Sitzkreis hieß es „digital und auf Abstand“ – Unter Einhaltung der geltenden Corona-Regeln fand die zweite Live-Sendung des „Digitalen Kaffee TV“, einem Format des Verbundprojekts connect.emscherlippe, am Donnerstag, 22. April 2021, statt. Vier ausgewählte Gäste und Moderatorin Clarissa Schott diskutierten im Stream auf YouTube, Twitter und Facebook zum Thema „Internetsicherheit – Betrüger hassen diesen Trick“ – trotz technischer Fehler ein gelungener Diskurs, bei dem die Zuschauer wieder aktiv teilnehmen konnten.

Ungewohnter Anblick beim „Digitalen Kaffee TV“: Statt einer Talkrunde saßen die vier Gäste und Moderatorin Clarissa Schott in einzelnen virtuellen „Bildschirmen“. Der Hintergrund: Damit die Live-Online-Sendung trotz der geltenden Corona-Regelungen stattfinden konnte, wurde jede an der Diskussion beteiligte Person aus einem separaten Raum zugeschaltet.

Live mitdiskutiert haben NWB-IT-System-Ingenieur und IT-System-Administrator Arne Theiß, Peter Vahrenhorst vom Landeskriminalamt Dortmund aus dem Cybercrime-Kompetenzzentrum, Mateo Große-Kampmann von der IT-Security-Firma Aware7 und im „Heimspiel“ Professor Norbert Pohlmann, der neben seiner Tätigkeit als Autor und Sicherheitsexperte an der Westfälischen Hochschule Informationssicherheit doziert.

„IT-Sicherheit oder Internetsicherheit, da geht es darum, dass wir im Rahmen der Digitalisierung immer mehr IT-Technologie verwenden und dass diese IT-Technologie im Prinzip angreifbar ist“, fasst Professor Norbert Pohlmann das Thema der Stunde zusammen. Mit kurzen Unterbrechungen aufgrund von tontechnischen Problemen beginnt die Diskussion mit Cybercrime, einer Form von Straftaten, die online geschehen. „Durch die Digitalisierung gibt es da natürlich viel mehr Möglichkeiten“, betont Peter Vahrenhorst. Durch die sich neu eröffnenden Möglichkeiten des Internets könnten Straftaten durchgeführt werden, ohne dass die physische Anwesenheit des Täters von Nöten sei.

Hacking als Begriff, der oft synonym zu Internetangriffen von Unbekannten benutzt wird, wurde anschließend von Matteo Große-Kampmann geklärt. Und, wie er betont, nicht alle Hacker haben schlechte Absichten: „Es gibt sogenannte Bug-Bounty-Programme, die Unternehmen aufsetzen können, um Schwachstellen auf der eigenen Seite zu finden.“

Premiere feierte in der zweiten Ausgabe des „Digitalen Kaffee TV“ die „Live-Schalte“: Zum ersten Mal wurde ein weiterer Talkgast von außerhalb zugeschaltet – Andrea Felsch von der Industrie- und Handelskammer Nord-Westfalen. Als Ansprechpartner für das Projekt „Transferstelle für IT-Sicherheit im Mittelstand (tisim)“ erläuterte sie, wie das genannte Projekt Unternehmen in der Region die IT-Sicherheit näherbringt. Arne Theiß griff den Punkt Schulung zur IT-Sicherheit später wieder auf und ergänzte: „Die Themen betreffen ja nicht nur Firmen, sondern auch das private Umfeld. Wir sollten da alle Beteiligten zum Thema IT mehr schulen und aufklären.“

Insgesamt dauerte der Diskurs zum Thema Internetsicherheit knapp anderthalb Stunden. Wie Moderatorin Clarissa Schott am Ende zusammenfasst: Zwischendurch chaotisch wegen technischer Probleme, aber gelungen. Doch nach der Live-Show ist vor der Live-Show: Schon am Mittwoch, 26. Mai 2021, steht der nächste digitale Kaffeeklatsch an, diesmal zum Thema „Start-up als Motor für die Region“.

Wenn ihr wissen wollt, wie es aussieht, wenn die IT-Security-Firma Aware7 Live-Hackings durchführt, wieso der Kühlschrank eine Schwachstelle für Hacker sein kann und wie ihr erkennt, ob ihr gehackt wurdet, dann könnt ihr den Live-Stream auf der Youtube-, Facebook- und Twitter-Seite des Digitalen Kaffees nachschauen!

Weitere Informationen zum Thema Internetsicherheit finden sich in den Artikel zur Themenwoche auf connect.emscherlippe.de

Neugierig? Jetzt noch die Liveshow nachträglich anschauen:

FOLGT UNS JETZT, UM NICHTS MEHR ZU VERPASSEN!

Und wie trinkst du deinen Kaffee?

Schreibe uns eine Nachricht und bleibe in Kontakt.